Derzeit meine "Lieblingscombo". KOL sah ich erstmals bei Jay Leno mit ihrem "Charmer", wo sie einen charismatischen Auftritt hatten. Später fielen sie mir bei MTV mit ihrem Video zu "On Call" auf und seitdem stöberte ich auf Youtube, MySpace herum und wurde innerhalb kürzester Zeit Fan. Mit ihrer Single "Sex On Fire" wurden sie mit großem Vorsprung die Nummer 1 in den German Alternative DJ- Charts. Auf meinem Lieblingssender in den USA, Alt Nation, werden sie hoch und runter gespielt. Besonders freue ich mich auf das Konzert von KOL im Februar in der Columbiahalle. Es war schnell ausverkauft, doch ich hatte rechtzeitig ein Ticket ergattert. Vorfreude, schönste Freude...
Als ich die Editors das erste Mal im Radio gehört habe dachte ich: Super, ein neuer Titel von Interpol, einer Band, die ich schätze. Erst später begriff ich meinen Irrtum und hörte mir die beiden Alben der Editors an, das 2005 erschienene The Back Room und das 2007 erschienene An End Has A Start. Dann sah ich die Band live bei Jay Leno und war begeistert. Inzwischen habe ich die Band als support für die Accelerate-Tour 2008 von REM in der Waldbühne gesehen und wurde überzeugt, auch wenn ihnen durch REM (die alten Haudegen ;-) die Show gestohlen wurde. Accelerate ballerte alle weg und enttäuschte den einen oder anderen romantischen REM- Fan. Gut so!
Während das erste Album der Band, "A Certain Trigger", noch ganz schön vor sich hin rumpelte ist mit dem Nachfolger "Our Earthly Pleasures" ein wahrer Geniestreich gelungen. Im Jahr 2007 das Album mit dem höchsten "addiction- factor" für mich. In meinem IPod dudelte es hoch und runter. Der starke Yorkshire- Akzent kommt gut rüber. Die Band ist aus Newcastle und hat es geschafft, eine eigene Biermarke kreiert zu haben. Die renommierten Brauerei, die das weltbekannte Newcastle Brown Ale braut, brachte vor lauter Stolz auf die rockenden Söhne der Stadt das Maximo Brown Ale heraus.
Immer wieder gern gehört, ist die Band um den Sänger Kele Okereke vor allem bei Konzerten eine absolute Empfehlung. Manche ihrer Songs gehören mittlerweile zum Volksmusikgut, wie das unten anzuklickende Video von "Like Eating Glass" aus ihrem Album "Silent Alarm" beweist. Eigentlich bin ich erst durch die Single "I Still Remember" auf die Band gekommen, die aus ihrem zweiten Album "A Weekend In The City" ausgekoppelt wurde. Glücklicherweise gab es nur auf der Britischen CD das völlig misslungene und nervende "Flux" zu hören, von dem MTV zur Krönung auch noch ein völlig behämmertes Video drehte. Wer dies sah, für den war Bloc Party sicherlich erledigt. Ich freue mich jedenfalls auf den 14. Februar, denn dann wird Bloc Party in der Columbiahalle wieder den Musikantenstadl geben und ich werde genauso mitbrüllen: "It's so cold in this house...", obwohl mir schrecklich heiß sein wird.